Volksbank Lembeck-Rhade eG
BSV Wulfen e.V.

Pflichtspiel beim Tabellenletzten.

Am Ende bedurfte es eines Quäntchens Glück: Weil der Distanzwurf von Bonns zweitbestem Scorer an diesem Abend, Thomas Michel, nicht mehr ins Ziel traf, reichte es für die Münsterland Baskets Wulfen zum hauchdünnen Sieg mit 70:69 (39:36) bei der Reserve der Telekom Baskets Bonn, die am Samstagnachmittag ohne Verstärkung aus dem BBL-Team aufgelaufen waren. Wulfen lag von der 9. bis zur 34. Minute durchweg in Führung, am Ende aber geriet das Team von Maik Berger noch ins Straucheln, leistete sich insgesamt viele Fehler, was sich unter anderem in der Freiwurf-Quote von 45,5 % niederschlug (Bonn 80%). Die Topscorer in rot-weiß waren Chris Brown (24 - Eff. 35) und Lukas Kazlauskas (22). Trotz des Sieges bleibt Wulfen in der Regionalliga West auf Platz 5, weil auch der kommende Gegner UBC Münster sein Spiel gegen Dorsten gewonnen hat...

 René Penders hatte mit einem "Dreier" die ersten Punkte dieses Spiels erzielt. Bonn konterte zunächst über seine besten Schützen Godfrey und Michel zum 5:3, bevor Philipp Mazur in der 5. Minute am Brett das 13:7 erzielte. Doch das war es nun erst einmal aus Sicht des BSV. Die Mannen von Jost Maiworm gestatteten ihren Gästen über 4 Minuten keinen weiteren Korberfolg und legten ihrerseits einen 11:0-Run hin. Erst ein Distanzwurf von Steffen Hummelt brachte die Münsterland Baskets zurück. "Hummi" netzte ein weiteres Mal ein und auch Lukas Kazlauskas traf von jenseits der 6,75 Meter zum Viertelergebis von 22:18 - es sollte das erfolgreichste Viertel der Wölfe an diesem Abend bleiben (22:18; 17:18; 17:16; 14:17).

Zwar stellte Kreshnik Gashi in der 14. Minute, ebenfalls aus der Distanz, die höchste Führung des Spiels her (30:21), weil das Team von Trainer Maik Berger den Telekom Baskets auf der anderen Seite aber viele einfache Punkte gestattete, blieben die Gastgeber in Magenta dran, verkürzten bis zum Wechsel der Seiten auf 39:36. Maik Berger: "Wir haben in der Halbzeitpause vor allem über unsere Fehler in der Defense gesprochen. Wir haben es dann in der 2. Halbzeit besser gemacht, dafür allerdings in der Offensive allmählich den Faden verloren." Und das sah dann so aus: Konnte Wulfen im 3. Viertel noch alle Versuche der Gastgeber, das Spiel zu drehen abwehren, waren es in der 34. Minute Otshumbe und Michel, die den Bonnern mit 63:60 die lang ersehnte Führung zurückbrachten. Fortan blieb es ein Kopf an Kopf-Rennen. Mit einem 3 Punkte-Wurf und einem verwandelten Freiwurf schraubte der Litauer Lukas Kazlauskas die Wulfener Punktzahl auf 70, was zum denkbar knappen Sieg im Ausbildungszentrum des Telekom Domes reichen sollte. Thomas Michel verpasste mit dem letzten Wurf des Spiel den Lucky Punch, so blieb es ein versöhnlicher Abschluss für Wulfens Team und seine mitgereisten Fans.

BSV: Pumpe, Hummelt (9/2), Penders (4/1), Terboven (3), Gashi (3/1), Mazur (5), Brown (24/1/15Reb.), Geier, Kazlauskas (22/3), David. Bonn: Japes, Godfrey (26/3), Schäfermeyer (2), Michel (18/1), Otshumbe (7), Mertz N. (1), Thülig (4), Njai (2), Mertz L. (2), Blass (4), Wieder (3/1), May.

24.11.2013