
Spannend wurde es bei den sonstigen Punkten - insbesondere der zukünftigen Vereinsausrichtung. Hervorzuheben sind dabei das einstimmig beschlossene Schutzkonzept "Prävention sexueller und interpersoneller Gewalt im Sport", das Thema Datenschutz und die Anschaffung neuer Judomatten. Bei dem Schutzkonzept geht es darum, vor allem die Kinder und Jugendlichen des Vereins im Rahmen verschiedener Maßnahmen zu schützen. Der Vorstand hält das Konzept, auch wenn es für den Verein aufgrund der rechtlichen Vorgaben nicht zwingend umzusetzen war, für sehr wichtig und möchte damit ein Zeichen für seine Wertvorstellungen setzen. Eckpunkte sind neben vielen Details u. a. die folgenden: So gehen Vorstand und Trainer voran und halten erweiterte polizeiliche Führungszeugnisse vor. Darüber hinaus sind Trainer z. B. angehalten, bei den jungen Judoka bei anstehenden Übungen zu erfragen, ob die Vorführung mit dem Trainer und damit der körperliche Kontakt für sie in Ordnung ist. Das umfassende Schutzkonzept beinhaltet zudem Vorgaben zur Nutzung der Umkleidekabinen und Duschen. Sollte es zu Fragen oder gar Vorfällen kommen, stehen ein Ansprechpartner und eine Ansprechpartnerin außerhalb des Vorstand-/Trainerstabs zur Verfügung.
Im Wandel der Zeit wurde zuletzt das Thema Datenschutz immer wichtiger. Um auch hier gut aufgestellt zu sein und über die verschiedenen Kanäle inkl. Social Media regelmäßig berichten zu können, holt der Vorstand neue Datenschutzerklärung bei allen Familien bzw. Mitgliedern ein.
Aktuell läuft das Projekt zur Anschaffung von Hoodies für die Vereinsmitglieder. Insbesondere die Kinder und Jugendlichen des Vereins können so einheitlich bei Gemeinschaftstrainings und Prüfungen mit befreundeten Nachbarvereinen sowie auf Turnieren auftreten. Für die Finanzierung der Hoodies haben hat sich der Vorstand für das Crowdfunding "Viele Schaffen mehr" der Vereinten Volksbank entschieden. Dabei unterstützt die Volksbank die Anschaffung mit 10 EUR für jede Spende.
Ein Highlight steht im Sommer an. Der Judo Verein Hohe Mark investiert in 144 (fast) neue Judomatten. Die Anschaffung ist nach vielen, vielen Jahren ein Muss, da die Judomatten schon seit Jahrzehnten im Einsatz sind und daher zum Teil deutliche Gebrauchsspuren aufweisen. Für die Anschaffung der Judomatten nutzt der Vorstand die Gelegenheit, auf gebrauchte Judomatten zurückzugreifen, die bei den Rhine-Ruhr 2025 Fisu World University Games, dem im Jahr 2025 weltweit größten Sportevent, im Sommer an 4 Tagen im Einsatz sind. Am 26. Juli 2025 ist der große Tag - die Abholung der Judomatten nach dem letzten Wettkampftag an den Messehallen in Essen, und das in vollständiger Eigenleistung. An dieser Stelle bedankt sich der Vorstand des JV Hohe Mark beim Sportausschuss der Stadt Dorsten. Mit den Mitteln aus der Sportpauschale der Stadt kann ein Großteil der Kosten abgedeckt werden. Die Verantwortlichen freuen sich mit dieser Anschaffung auch das Thema "Nachhaltigkeit im Sport" berücksichtigen zu können.
Bezüglich der Mitgliedsbeiträge wurde verkündet, dass diese auch nach vielen Jahren konstant bleiben können. Der Vorstand freut sich, mit den günstigen Beiträgen auch weiterhin vielen Interessierten ein tolles Angebot machen zu können. Das ist auch möglich, weil der Verein Förderungen des Landessportbundes NRW erfolgreich beantragen konnte. Das Judoangebot konnte übrigens im Laufe des Jahres um eine zusätzliche Einheit für Kinder/Jugendliche und die Wiedereinführung des Erwachsenentrainings ausgeweitet werden.
Ausblick
In diesem Jahr ist noch geplant, die Vereinssatzung vollständig zu erneuern. Die Satzung aus dem Jahr 1992 ist in die Jahre gekommen und entspricht teils nicht mehr dem heutigen Standard. So will der Verein z. B. die bislang nur jährliche Kündigungsmöglichkeit auf vierteljährlich umstellen und das o. g. Schutzkonzept in der Satzung verankern. Zur Orientierung sollen Mustersatzungen und auch Satzungen von Vereinen aus dem Umkreis dienen.
Auch wurde auf der Jahreshauptversammlung beschlossen, für die Kinder und Jugendlichen ein Wochenende mit Übernachtung zu organisieren. Dabei sollen Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen. Eine Judoeinheit soll natürlich auch nicht fehlen. Alles andere soll aber noch eine Überraschung bleiben.
Auf das erste Jahr der Vereinsarbeit blickt das Vorstandsteam zufrieden zurück.