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Klettern

Am Ende fehlte nur ein Griff zum Jubel

Am vergangenen Wochenende fand der erste Deutsche Sportkletter-Cup und Deutsche Jugend- und Juniorencup des Jahres 2003 in Berlin in der Kletterhalle „Magic Mountain” statt. Auch Annika Beste aus Dorsten war wieder mit am Start.

Am Samstag startete sie bei den Damen, am Sonntag bei der weiblichen Jugend. Die Routenbauer Ole Herrenkind und Uli Theinert hatten sich bemüht, in die 15 Meter hohe, nicht allzu steile Wand, möglichst anspruchsvolle Routen zu schrauben.

Annika Beste hatte in dem auserlesenen 20-köpfigen Damenfeld keine Finalchance. Nachdem sie das Viertelfinale als Elfte beendet hatte, rutschte sie im Halbfinale noch um drei Plätze nach hinten und musste sich in der Endabrechnung mit einem für sie enttäuschenden 14. Platz zufrieden geben. Es siegte Marietta Uhden aus Gaißach (Bad Tölz) vor Damaris Knorr aus Tamm bei Ludwigsburg.

Am Sonntag dann fand der erste Jugend- und Juniorenwettkampf der neuen Saison statt. 62 Jugendliche gingen an der selben Wand an den Start wie ihre erwachsenen Vorbilder tags zuvor. Für die Zuschauer war es beeindruckend, wie locker auch die jüngsten Athleten die Schwierigkeiten meisterten. Ein Qualitätssprung zum Vorjahr war deutlich erkennbar. Bei der weiblichen Jugend waren in Berlin 20 Starterinnen dabei, so viele wie noch nie. Dank vieler mitgereister NRW\'ler, die Annika kräftig anfeuerten, entdeckte sie ganz unbekannte kämpferische Qualitäten in sich und konnte sich schließlich auf den fünften Platz emporklettern. Dennoch war sie nicht so ganz zufrieden, lag doch zwischen dem zweiten und dem fünften Platz gerade mal ein Griff. Da wäre also mehr drin gewesen. Ende Juni geht es dann für Annika in die zweite Runde nach Kempten im Allgäu.

23.05.2003