Volksbank Lembeck-Rhade eG
Radsportclub Dorsten 1983 e.V.

Grüne Hölle zeigt sich von ihrer ungemütlichen Seite

Erstmalig musste das Pedalspektakel „Rad am Ring“ zeitweise unterbrochen werden. Unwetter machten das Abenteuer in der Eifel zu gefährlich, sodass der Veranstalter sich gezwungen sah, das 24h Radrennen zwischen 5:47 Uhr und 08:30 Uhr auszusetzen. Gewitter, Starkregen, Windböen und vor allem dichter Nebel in der Nacht verlangten den Fahrern vom RSC Dorsten einiges ab…

 Die Unterbrechung kam nach Meinung der Dorstener um 2 Stunden zu spät. Das Wetter wurde zum Zeitpunkt der Unterbrechung bereits besser. Die aufgehende Sonne sorgte für bessere Sicht und der Regen machte eine kurze Pause. Ausgerechnet zum Neustart, um 08:30 Uhr fing es erneut an zu regnen. „So etwas habe ich, in den vielen Jahren meiner Teilnahme noch nicht erlebt.“ erzählte Michael Erbe. Die Hälfte der Starter beendete das Rennen vorzeitig.
Erbe war zusammen mit, Davide Brizzolara, Michael Bergmann & Volker Wessling angetreten, um sich, als 4er Team der Herausforderung, „Grüne Hölle“ zu stellen. Nach einem 80. Platz im Vorjahr, war das Ziel klar definiert, ein Platz unter die ersten 50 sollte herausspringen. Durch die Unterbrechung des Rennens, gibt es zur Zeit 2 Rennergebnisse. Dabei belegten die Pedalritter vom RSC, im 1. Rennen Platz 27 und Platz 31 in Rennen 2, bei 600 gestarteten Teams. Ein Ergebnis worauf die 4 stolz sein können. 
Völlig erschöpft, aber glücklich, das Abenteuer Nordschleife überstanden zu haben, blickten die Aktiven auf die gewonnen Medaillen. 
Konkurrenz brachte der RSC aus dem eigenen Stall mit. Gregor Mickinn, für Team Lembeck startend, lieferte sich  mit seinen Clubkameraden ein beinhartes Rennen, bei dem beide Teams ständig die vordere Position wechselten. Mit Platz 29 und Platz 27 wurde das Duell unentschieden gewertet.
Bei den Frauen fuhr Ulrike Glaser vom RSC im Team Koga Ladies ein starkes Rennen. Mit großem Abstand zum 2.Platzierten wurden die Koga Ladies mit Glaser erste bei den 4er Frauenteams. Dabei entschied sich Glaser erst in Buchstäblich letzter Sekunde zur Teilnahme. Am Freitag, 24h vor Rennbeginn, erkundigte sie sich bei  Michael Erbe ob eine Teilnahme beim 24h Rennen trotz ihres Trainingsrückstandes sinnvoll wäre. Da Glaser, sich zuletzt bei Trainingsfahrten immer noch stark gezeigt hat, konnte Erbe sie ruhigen Gewissens ermutigen, an dem Eifelrennen mitzumachen. Nicht ohne Stolz, stellte Glaser fest: „ Wir haben genau so viele Runden, wie das Männerteam vom RSC“. Ob die Koga Ladies, gar schneller waren, als Team RSC Dorsten, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
Zeiten sind in den Ergebnislisten noch keine zu finden. Brizzolara, Bergmann, Wessling & Erbe wären nur noch motivierter, es den Frauen im nächsten Jahr zu zeigen.

10.09.2013